Montag, 11. Dezember 2017 
   

Therapiehund

Was den Hund zum Therapiehund macht

Therapiehunde sind Hunde, welche zusammen mit ihren Besitzern auf freiwilliger, unbezahlter Basis regelmässig soziale Dienstleistungen erbringen. Der Therapiehund wird zusammen mit seinem Halter ausgebildet und gemeinsam besuchen sie Personen. Es gibt auch ausgebildete Fachpersonen (zum Beispiel Ärzte oder Therapeuten), welche ihren eigenen Therapiehund in die Arbeit integrieren oder mit einem Team zusammenarbeiten.

Heilung darf dabei nicht immer erwartet werden, aber die Besuchten zeigen den Hunden gegenüber oft ein anderes Verhalten als gegenüber den Menschen.

Mit ihrem feinen Gespür finden Hunde sehr schnell den richtigen Zugang zum Menschen.

 

Nicht jeder Hund ist geeignet …

Als Therapiehunde eignen sich folgende Tiere:

  • Menschenbezogene, freundliche Hunde
  • Hunde, die ihre Rangordnung im Menschenrudel akzeptieren und sich am Hundeführer orientieren
  • Nervenstarke Hunde, die bei tiergerechter Führung belastbar sind
  • Hunde, welche sich mit ihresgleichen vertragen und deren Jagdinstinkt kontrollierbar ist
  • Hunde, die einfühlsam und konsequent erzogen wurden
  • Körperlich gesunde Hunde

 

... und auch nicht jeder Hundehalter

Als Begleiter eines Therapiehundes braucht es mitfühlende, warmherzige Menschen, welche Benachteiligten, kranken oder einsamen Menschen Freude bereiten wollen. Die Zeit und der Wille, regelmässig unentgeltliche Einsätze zu leisten, sind die Grundvoraussetzungen für die Ausbildung.